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Sense HAT

SenseHAT
Entstanden mit: Nikon D3100
Nikon AF-S Nikkor 55-300mm 1:4.5-5.6G ED
36mm Makrozwischenring

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Ich mach‘ blau // Cyanotypie

Lang, lang ist’s her, als ich hier das letzte Mal was von mir hören ließ. Das soll sich nun ändern, denn ich habe euch eine Technik mitgebracht, die es sich auf jeden Fall einmal lohnt auszuprobieren:

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Cyanotypie, manchmal auch Blaudruck genannt, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt und gilt nach der Daguerrotypie und der Talbotypie als drittes Verfahren zur Herstellung stabiler fotografischer Bilder (zum Glück gibt’s Wikipedia!). Man kann also durchaus lobend erwähnen, dass Sir John Herschel sich mit seiner Entdeckung in die Riege einiger berühmter Fotopioniere einreihte.

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Hier geht’s zum Original

Die Idee dazu, das selbst auszuprobieren, bekam ich beim diesjährigen Lomowochenende in Stuttgart, bei dem ein Workshop zur Cyanotypie angeboten wurde. Nach kurzer Zeit in einem sehr kleinen und sehr stickigen Raum mit knapp 15 Leuten war ich begeistert von der Technik und kaum wieder zuhause dauerte es nicht lange, bis ich die benötigten Chemikalien und Utensilien bestellt hatte.

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Wenngleich das Ganze auf den ersten Blick ziemlich aufwändig erscheint und der Kauf von bereits vorbehandeltem Papier zur Anfertigung von Cyanotypien um einiges leichter wäre, macht der ganze Prozess richtig Spaß. Das Anmischen der Chemikalien, das Einstreichen und Trockenföhnen der Papiere in der Dunkelheit, das Anordnen der Folien mit dem zuvor ausgewählten Wunschmotiv, das Platzieren im Sonnenlicht… und schließlich die Aufregung und Anspannung, wenn das giftige Grün sich langsam dunkel färbt – ein wahres Abenteuer!

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Ein bisschen Experimentieren gehört aber auf jeden Fall dazu, denn die Belichtungszeit gut abzupassen gelingt nicht immer auf Anhieb. Und auch die Wahl des Papiers bietet einige Tücken: Die erste Runde mit Aquarellpapier war eher für die Tonne, weil sich das Papier nach dem Auswaschen der Chemikalien ziemlich wellt. Man könnte es dann natürlich einfach pressen, allerdings kann man auch gleich Büttenpapier nehmen. Da wiederum gibt es eine so große Auswahl, dass ich mich erst noch auf die Suche nach dem perfekten begeben muss.

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Kleiner Tipp: Wer öfter Cyanotypien anfertigen oder vor allem im Herbst und Winter tüfteln will, für den lohnt sich die Anschaffung einer UV-Lampe. Damit ist man nicht auf die Sonne angewiesen, die in den nächsten Monaten ja eher selten zu Gast sein wird, und die „Belichtungszeiten“ verkürzen sich wesentlich. Wir haben nun schon eine ziemlich alte Schachtel von mit einer UV-Lampe (aka Gesichtsbräuner) organisiert, jetzt muss sie bloß noch ausprobiert und auf ihre Vorzüge getestet werden!

Falls ihr euch nun selbst an Cyanotypien wagen wollt, findet ihr die ein oder andere Anleitung und Tipps dazu in den Weiten des Internets. Bei speziellen Fragen könnt ihr aber auch gern in den Kommentaren nachfragen, ich teile meine raren Erfahrungen gern mit euch.

Raspberry Pi #1

Raspberry-1
Nun war er heute den zweiten Tag im Einsatz. Auch wenn dies ein sehr einfacher Computer ist, begeistert er mich irgendwie trotzdem. So klein und günstig und kann doch so viel, doch überzeugt euch doch selber, zu lesen gibt es ja doch eine Menge. Unabhängig davon, versetzt mich der Raspberry irgendwie in die Kindheit zurück, wenn man sich die Spiele anguckt, die es da so gibt und wie die Grafik so aussieht.

Raspberry-1
Im Moment bin ich nur am überlegen, was man am besten mit ihm anstellt um auch in Zukunft wirklich einen effektiven Nutzen von dem kleinen Ding zu haben. WordPress (von WordPress.org) habe ich mittlerweile schon einmal ausprobiert für eine mögliche selbstgehostete Website, doch allerdings nur eine, welche innerhalb des Heimnetzwerkes funktioniert. Um wirklich in WWW damit zu gehen, würde mir da jetzt eigentlich nur noch eine Domain fehlen… Aber erstmal abwarten 🙂

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Da dies hier eher ein Fotoblog ist,  liegt es vielleicht aber auch nahe, dass ich mich vielleicht mehr mit den Kameras beschäftige, die es für den Raspberry gibt und ausprobiere, was man damit so alles anfangen kann.

Raspberry Pi

Mal unabhängig von den sonst hier geposteten Fotos und Fotothemen, mal was ganz anderes.

Ich habe mich in der letzten Zeit unter anderem mit dem Einplatinencomputer namens Raspberry Pi beschäftigt und liebäugele nun mit dem Kauf eines solchen, da ich einfach für Technikkram zu haben bin. Diese kleine Platine hat es in sich, was die Verwendungszwecke angeht; selbst Kameras wurden mit diesem gebaut und für 25-40 Euro finde ich den Preis eigentlich auch noch recht erschwinglich.

Weiterhin spiele ich sogar mit dem Gedanken mir meine eigene Website zu erstellen und diese dann möglicherweise über den Kleinen als Server laufen zu lassen, so wie es ein Blog namens Raspipress, welcher sich hauptsächlich mit Raspberry Pis beschäftigt, bereits tut.

Bis dies aber so weit ist, wird es wohl noch eine Weile dauern, da ich mich zunächst erst einmal mit dem Gerät so beschäftigen möchte. Außerdem müsste ich mich dann mit Domains und jeglichen Webgeschichten auch deutlich intensiver beschäftigen, da dies doch mehr oder weniger böhmische Dörfer für mich sind.

Für jegliche Ideen, Erfahrungen und Hinweise bezüglich Raspberrys oder über Domainhoster bin ich an dieser Stelle natürlich auch wieder dankbar.

Es gibt Zuwachs #2

Heute mal wieder eine neue Folge von „Es gibt Zuwachs“.
Ich habe mir schon seit einer ganzen Weile überlegt, mich vielleicht mal in der Makrofotografie näher „umzuschauen“. Dabei wollte ich natürlich zu Beginn nicht für etwas unnötig viel Geld ausgeben, was dann später vielleicht ungenutzt rumliegt.
Deshalb habe ich mich erstmal erkundigt, was es so für Möglichkeiten gibt, die ich sowohl für meine  analogen als auch digitalen Kameras nutzen könnte . Schließlich fiel der Entschluss, mir Makro-Zwischenringe zuzulegen.

Makro-1
Heute kam das Paket an und was blieb mir anderes übrig, als gleich ein paar Anschauungs-Fotos zu schießen?!? Ich wollte schließlich mal selbst sehen, was diese Ringe denn nun wirklich verändern und war echt überrascht, dass es wirklich so ein großer Unterschied ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mir mein Nikon AF-S Nikkor 18-105mm 1:3.5-5.6G ED geschnappt und gleich mal die einzelnen Ringe nacheinander zwischen Kamera und Objektiv geschraubt und das ist dabei entstanden.

Makro-3Zunächst mit dem Nikon AF-S Nikkor 18-105mm 1:3.5-5.6G ED bei maximalem Zoom fotografiert, um den Unterschied auch zu erkennen.

Makro-6Immer noch voller Zoom, aber mit dem kleinsten Zwischenring (12mm) fotografiert.

Makro-6Mittlerer Zwischenring mit 20mm.

Makro-4Größter Zwischenring mit 36mm.

Makro-2Und zu guter letzt alle drei Zwischenringe zusammen.

Die Pflanze war am dichtesten in meiner Nähe und wahrscheinlich auch am besten für Makros geeignet. Ich gebe zu, richtig viel Mühe habe ich mir bei den Bildern nicht gegeben und alle frei aus der Hand geschossen statt mit Stativ. Weiterhin lässt die Bildkomposition auch zu Wünschen übrig. Aber zum Testen reicht das ja aus,

Für Anmerkungen, Tips oder Tricks bezüglich der Makrofotografie bin ich natürlich dankbar. Man kann schließlich nur dazu lernen.

Rettungshubschrauber #2

Rettungshubschrauber-2Entstanden mit: Nikon D3100                                                                                                                            Nikon AF-S Nikkor 55-300mm 1:4.5-5.6G ED