Schlagwort-Archive: Stockholm

Suchbild

Na wer findet zuerst den Specht? Als das Foto im Skogskyrkogarden in Stockholm entstand, hat er jedenfalls sehr viel Krach gemacht. Noch eine kleine Hilfe, ihr braucht schon die Großansicht 😉

Entstanden mit: Nikon D3100 und Nikon AF-S Nikkor 18-105mm                                           1:3.5-5.6G ED

Großansicht

Skogskyrkogården

Bevor wir nach Stockholm geflogen sind, hatten wir bereits überlegt, mal in einen Park zu gehen. Dabei standen neben Skogskyrkogården auch Millesgarden und Marabouparken zur Auswahl.
Allerdings lagen die beiden letzteren für unseren Geschmack viel zu weit außerhalb des Stockholmer Stadtkerns. Selbst Skogskyrkogården liegt recht weit ab vom Schuss, doch vom Globen/Skyview, über den ich ja hier schon berichtet hatte, war dieser nicht allzu weit entfernt, sodass wir uns für einen Spaziergang dort entschieden.
Skogskyrkogarden-1Skogskyrkogarden-2 Skogskyrkogarden-4Skogskyrkogarden-3 Skogskyrkogarden-6 Skogskyrkogarden-7 Skogskyrkogarden-8
Von einem normalen Park zu sprechen wäre beim Skogskyrkogården übrigens nicht so ganz richtig, wenn die Gründfläche auch eindeutig Park-Potential hat. In Wirklichkeit ist es aber ein riesiger Friedhof, der sich über 108 Hektar erstreckt.

Skogskyrkogarden-9Skogskyrkogarden-12 Skogskyrkogarden-16Skogskyrkogarden-13Skogskyrkogarden-10Skogskyrkogarden-11

Fotografiska Stockholm

Heute melde ich mich mal wieder zu Wort und zeige euch ein paar unserer Eindrücke aus dem Fotografiska, dem Fotografiemuseum in Stockholm.

Aufgrund unserer nicht zu übersehenden Begeisterung für Fotografie, egal ob analog oder digital, stand das 2010 eröffnete Museum auf unserer To-Do-Liste für Stockholm ganz oben. Da wir irgendwo gehört hatten, dass das Fotografiska eines der größten Fotomuseen (in Europa?) sein soll, waren unsere Erwartungen hoch und wurden auch etwas enttäuscht. Bei meiner Recherche bestätigte sich diese Vermutung aber nicht. Und so schlecht war es auch gar nicht.

Das Museum, das im ehemaligen großen Zollhaus untergebracht ist, macht schon aus der Ferne einen äußerst schicken Eindruck.
Fotografiska-15Fotografiska-16Als wir da waren, wurden gerade Arbeiten der drei oben aufgeführten Fotografen ausgestellt: Anders Petersen, Lu Kowski und Sebastiao Salgado.

Anders Petersen ist ein schwedischer Fotograf, wenngleich beim Begutachten seiner Arbeiten seit 1967 deutlich wird, dass er auch in Deutschland unterwegs war und Menschen in alltäglichen, persönlichen oder gar intimen Situationen festgehalten hat. Ich fand die einzelnen Reihen ziemlich gelungen und einzelne Bilder sehr stimmungsvoll. Fotografiska-1 Fotografiska-6Fotografiska-3 Fotografiska-4Fotografiska-7Einzig die Anordnung der Fotografien fand ich an manchen Stellen etwas willkürlich und wirr, aber das wird schon alles seine Richtigkeit gehabt haben.
Die Fotografien von Anders Petersen sind übrigens noch bis 16. November 2014 zu sehen.

Neben Lu Kowski, der mit der etwas verstörenden Reihe „Melancholia“ nur in einem kleinen Raum vertreten war…
Fotografiska-11…nahm Sebastia Salgado mit „Genesis“ beinahe eine ganze Etage des Museums in Anspruch.
Jedem, der ein wenig in der Arthouse- und Fotografenszene unterwegs ist, sollte dieser Name wohl inzwischen ein Begriff sein, denn Ende des Monats kommt der Film „Das Salz der Erde“ von Wim Wenders und Julian Ribeiro Salgado in die Kinos.
Nachdem Salgado, der heute als „Meister der Sozialfotografie“ gilt, 30 Jahre lang in den Krisenregionen der Welt unterwegs war, widmet sich der Film den Arbeiten, die danach entstanden: Fotografien, die unberührte Landschaften und die Wunder der Natur einfangen.
Fotografiska-9Fotografiska-8Neben einer Menge ganz guter Naturaufnahmen gab es übrigens auch einige, die mich richtig beeindruckt haben. Die hier verstehe ich bis heute noch nicht:
Fotografiska-10Hier gibt’s die Fotografie auch nochmal ohne Abfotografierlichtreflexe.

Im Großen und Ganzen waren die Ausstellungen wirklich sehenswert, wenngleich wir uns zum einen ein paar Farbfotografien und zum anderen ein wenig Fotografiegeschichte versprochen hatten. Dennoch ist das Fotografiska einen Besuch wert; Inspiration von zeitgenössischen Fotografen schadet ja nie.

Skyview/Globen Stockholm

Wie könnte es auch anders sein, gibt es heute wieder einen kleinen Ausschnitt aus Stockholm.
Während der Städtereise waren wir auf drei „Aussichtstürmen“. SkyView, zwei an der Globen-Arena befestigte Glaskugeln, war der erste, welcher allerdings recht weit vom Stadtgebiet entfernt liegt. Bevor man in die Gondel einsteigt, gibt es einen kleinen Film über den Globen mit dessen Skyview und dann geht es auch schon nach oben. Während der Fahrt hat man etwa 15 Minuten Zeit, sich die Umgebung anzugucken oder zu fotografieren. Wir haben beides gemacht.
Da an dem Tag eine recht diesige Sicht war, wurden die Bilder, die wir schossen zum einen nicht unbedingt schön, zum anderen liegt der interessante Teil Stockholms einfach zu weit weg vom Globen. Nichtsdestotrotz entstanden schöne Bilder vom Gebäude.

Auf dem ersten Bild kann man schon erkennen, dass die Sicht nicht die beste war, sodass die Farben einfach nicht schön aussahen und ich mich dazu entschied, einfach ein Wchwarz-Weiß-Bild daraus zu machen. Das Foto selbst entstand auf dem Weg zum Globen.

Sky View / Globen

Sky View / Globen

Sky View / Globen

Sky View / Globen

Sky View / Globen

Sky View / Globen

Hier wurde der Globen aus recht großer Entfernung von einem anderen Aussichtsturm fotografiert, nämlich dem Kaknästornet, welcher der Fernsehturm von Stockholm ist. Von diesem wird es wahrscheinlich auch noch einen kleinen Bericht geben.

Sky View / Globen

Junibacken

Heute gibt es die zweite kurze Museumsvorstellung aus Stockholm: Junibacken.

In diesem Museum geht es um schwedische Kinderbuch-Figuren, die u.a. Astrid Lindgren erfunden hat. Meiner Meinung nach ist es wirklich nur ein Museum für die ganz Kleinen, wir haben uns hier nämlich etwas fehl am Platz gefühlt und wussten gar nicht wirklich, was wir machen sollten. So entschieden wir uns dazu, dort Mittag zu essen, in der Hoffnung, dass es Köttbullar geben würde.
Letztendlich sind all unsere Fotos auch nur in oder aus dem Restaurant heraus entstanden. Aus diesem Grund kann ich an dieser Stelle dann auch nicht mehr zum Märchenmuseum sagen, außer das dort alles recht bunt ist; seht einfach selbst 😉

Junibacken-1

Junibacken-5

Junibacken-4

Junibacken-2

Dies sollen zunächst unsere Eindrücke gewesen sein. Allerdings muss ich sagen, dass man vom Junibacken aus einen schönen Blick auf die Bucht Nybrovik genießen kann.

Junibacken-6

Vasamuseum Stockholm

Das erste Museum, das wir während unseres Stockholmtrips besuchten war das Vasamuseum (Vasamuseet). Dieses liegt auf der Insel Djurgarden und war eines der drei Museen, die wir an diesem Tag besucht haben.

Doch worum geht es überhaupt in diesem Museum? Hier dreht sich alles um das wahrscheinlich bekannteste schwedische Kriegsschiff: die Vasa. Wie wir mitbekommen haben, wurde das Schiff zwei Jahre lang gebaut, um dann auf der Jungfernfahrt nach knapp einem Kilometer fahrt zu sinken, weil der Schwerpunkt des Schiffes etwas zu hoch lag und durch einen Windstoß dann zum Kentern gebracht wurde. Aber genug Geschichte, es folgen einige der Bilder, welche ich während des Museumsaufenthaltes fotografiert habe. Dabei war es das Schwerste, die Kamera halbwegs ruhig zu halten, da ich kein Stativ mit hatte.

Auf dem ersten Foto sieht man das Museum von außen, wobei man hierdurch ganz gut erkennen kann, welche Größe das Schiff hat.

Vasamuseum-1
Im Museum waren auch einige Modelle der Vasa ausgestellt, durch die man sich ein besseres Bild davon machen konnte, wie das Schiff farblich bzw. unter vollen Segeln ausgesehen haben könnte.

Vasamuseum-6
Im Vordergrund das Modell und im Hintergrund, recht dunkel, das Original.

Vasamuseum-3
Da es in dem Artikel allerdings um das Schiff geht und nicht um die Modelle, hier einige Bilder des Originalschiffs. Alle hellen Stellen sind nachgefertigte Teile und Seile, der Rest ist vom Original erhalten.

Vasamuseum-2 Vasamuseum-5Vasamuseum-7Vasamuseum-4
Abschließend möchte ich sagen, dass das Museum recht interessant ist, da man sehr viel bestaunen kann. Einerseits ist beinahe das ganze Schiff original erhalten, andererseits kann man es auf sieben Ebenen erkunden und dabei viel über die Seefahrt der damaligen Zeit erfahren.

Stockholm

Nun ist es schon eine Weile her, als ich an dieser Stelle etwas gepostet habe. Das liegt aber nicht daran, weil ich keine Lust mehr zum Bloggen habe, sondern eher an dem Umstand, dass ich im Moment einfach keine Zeit habe.
Nichtsdestotrotz gibt es aber genug, worüber ich posten könnte und werde.
So war ich mit meiner Freundin in Stockholm um einen Städtetrip zu unternehmen. Die Idee hierzu entstand Anfang des Jahres, als ich bei einem Ikea-Gewinnspiel einen Reisegutschein für eine Schwedenreise gewonnen habe. Unklar war zu dem Zeitpunkt nur, ob es ein Städtetrip im Süden oder direkt in Stockholm wird oder ob wir uns ein Ferienhaus im tiefsten Wald nehmen. Letztendlich wurde es dann aber doch die Hauptstadt.
Wie kann es auch anders sein, wir haben viele Kameras mitgenommen und vor Ort auch sehr viele Fotos gemacht, welche dann in den nächsten Posts hier gezeigt werden sollen. Es wird wieder ein Mix aus analog und digital, wobei es hier mehr um die Bilder an sich gehen als um die Geschichte dahinter oder um den Urlaub. Das was man beachten bzw. machen kann oder was wir unternommen haben, überlasse ich dann lieber meiner schreibwütigen Freundin 🙂
Aber wie gesagt, Ideen gibt es viele, Zeit allerdings im Moment einfach zu wenig.