Schlagwort-Archive: Schwarz/Weiß

Getreppt

Treppen-1Entstanden mit: Nikon EM                                                                                                                                    Exakta 35-70mm 1:3.5-4.5 MC Makro                                                                    Fujichrome Sensia 200 Daylight Dia

Sind das Winterreifen?

Winterwonderland-10Entstanden mit: Nikon EM                                                                                                                                    Nikon AF Nikkor 50mm 1:1.8D                                                                                    Fujicolor C200

Gitterschnee

Winterwonderland-6Entstanden mit: Nikon EM                                                                                                                                    Nikon AF Nikkor 50mm 1:1.8D                                                                                    Fujicolor C200

Skyview/Globen Stockholm

Wie könnte es auch anders sein, gibt es heute wieder einen kleinen Ausschnitt aus Stockholm.
Während der Städtereise waren wir auf drei „Aussichtstürmen“. SkyView, zwei an der Globen-Arena befestigte Glaskugeln, war der erste, welcher allerdings recht weit vom Stadtgebiet entfernt liegt. Bevor man in die Gondel einsteigt, gibt es einen kleinen Film über den Globen mit dessen Skyview und dann geht es auch schon nach oben. Während der Fahrt hat man etwa 15 Minuten Zeit, sich die Umgebung anzugucken oder zu fotografieren. Wir haben beides gemacht.
Da an dem Tag eine recht diesige Sicht war, wurden die Bilder, die wir schossen zum einen nicht unbedingt schön, zum anderen liegt der interessante Teil Stockholms einfach zu weit weg vom Globen. Nichtsdestotrotz entstanden schöne Bilder vom Gebäude.

Auf dem ersten Bild kann man schon erkennen, dass die Sicht nicht die beste war, sodass die Farben einfach nicht schön aussahen und ich mich dazu entschied, einfach ein Wchwarz-Weiß-Bild daraus zu machen. Das Foto selbst entstand auf dem Weg zum Globen.

Sky View / Globen

Sky View / Globen

Sky View / Globen

Sky View / Globen

Sky View / Globen

Sky View / Globen

Hier wurde der Globen aus recht großer Entfernung von einem anderen Aussichtsturm fotografiert, nämlich dem Kaknästornet, welcher der Fernsehturm von Stockholm ist. Von diesem wird es wahrscheinlich auch noch einen kleinen Bericht geben.

Sky View / Globen

Heuballen in Dresden

Auf einer Radtour  entlang der Elbe hielten wir hier an, um kurz etwas zu trinken.
Als Aufnahme fand ich es recht interessant, Heuballen direkt mit in das Stadtbild zu integrieren. Zu diesem Zeitpunkt direkt hinter mir eine Windhose, die jede Menge noch loses Heu aufwirbelte. Dies hätte möglicherweise eine beeindruckenderes Bild ergeben, aber ich war einfach zu langsam…

Entstanden mit: Nikon D3100 und Nikon AF-S Nikkor 18-105mm                                            1:3.5-5.6G ED

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Skyline Vancouver

Auch dieses Bild wurde bei dem selben Kanadaaufenthalt wie das vorherige Bild gemacht. Die Skyline wurde vom Stanley Park aus fotografiert. Ich selbst fand vor allem die Spiegelungen des Himmels im stillen Wasser sehr schön.

Entstanden mit: Sony DSC-W170

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Irgendwo auf Vancouver Island

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich dieses Foto bei meinem Kanadaaufenthalt geschossen habe.
Im Original waren die Farben nicht so schön, so dass ich es in Schwarz/Weiß konvertiert habe. Hierdurch kommt das Düstere, Stürmische besser zur Geltung.

Entstanden mit: Sony DSC-W170

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Finding Vivian Maier

Nur zur einführenden Information: Ich bin Lisa und kannte Michael schon, bevor er seine Liebe zur Fotografie entdeckte.
Etwa zeitgleich entbrannte im letzten Jahr bei uns die Liebe zur Lomographie. Während er inzwischen hauptsächlich bei  analogen Nikon-Kameras gelandet ist, habe ich nach wie vor Spaß daran, die verrückten Eigenschaften von Plastikkameras auszutesten. Obwohl ich normalerweise hier blogge, werde ich auf fotogramifi von Zeit zu Zeit ein bisschen lomographischen Wind verbreiten. Und da Ausnahmen die Regel bestätigen, geht es heute mit meinen Eindrücken zum Film „Finding Vivian Maier“ los.

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Über meine Verbindungen zur lomographischen Community und zu diversen Facebook-Gruppen bin ich schon vor einigen Wochen auf den Film gestoßen, der von einer bisher unbekannten Fotografin handeln sollte. Als Dokumentation zum Thema analoge Fotografie, das ja nicht gerade angesagt bei der Jugend ist und auch sonst eher weniger dem Mainstream entspricht, war es nicht verwunderlich, dass der Film nur in einem einzigen Kino in Dresden lief. Diese Tatsache war es dann auch, die uns den Besuch immer wieder verschieben ließ; glücklicherweise schafften wir es aber doch noch, in einem fünf-reihigen Kinosaal der Fotografin Vivian Maier auf die Spur zu kommen.

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Da ich furchtbar schlecht im Zusammenfassen von Filminhalten bin, hier nur ein grober Überblick: John Maloof, der ein bisschen wie ein ewiger Student rüber kam und zu Beginn des Films verriet, dass er gerade an einem Geschichtsbuch schreibt, fand auf einer Auktion einen Karton mit unzähligen Negativen. Das Auktionshaus teilte ihm als Fotografen der Negative „Vivian Maier“ mit. Nachdem er die ersten Negative gescannt hatte, war er so fasziniert von dem, was er sah, dass er zu Recherchieren begann – aber selbst Google brachte kein Ergebnis. Er bemühte sich daraufhin, die übrigen Kartons mit Negativen und unentwickelten Filmen zu bekommen, die das Auktionshaus inzwischen verkauft hatte. Maloofs „Suche“ nach der Frau hinter den Fotos wird immer intensiver: Er scannt unzählige Fotos, spricht mit Bekannten – denn wie sich herausstellte, hatte sie keine Familie und arbeitete als Kindermädchen – und reist sogar zu den Orten, an denen sie fotografiert hatte. Und so kommt er nach und nach der Frau auf der Spur, die zehntausende Bilder machte, aber doch nie jemandem zeigte.

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Der Film entspinnt eine wunderbare Geschichte um Vivian Maier und erzählt von den Umständen, die dazu führten, dass wir ihre Bilder bestaunen dürfen, obwohl sie selbst zu Lebzeiten nie irgendwo ausstellte. Ich halte diese Negative wirklich für einen großartigen Fund, rechne es dem Film und seinen Machern aber auch hoch an, dass er Vivian Maier nicht nur in den Himmel lobt, sondern auch die Seiten zeigt, die diese Frau irgendwie verrückt und ein bisschen furchteinflößend erscheinen lassen. Darüber hinaus haben diese Dokumentation und die zauberhaften Fotos eines aber definitiv geschafft: Lust, mit der Boxkamera auf die Straße zu gehen.

In diesem Punkt lässt einen der Film aber auch ein bisschen wehmütig zurück, denn wenn man heute „Street Photography“ betreiben will, gestaltet sich das schon irgendwie schwieriger als vor 50 Jahren, als das „Recht am eigenen Bild“ wahrscheinlich noch nicht mal existierte. Und seien wir mal ehrlich: Auch, wenn ein guter Fotograf immer ein Motiv findet, so sind die Autos und die Kleidung der damaligen Zeit ebenso wie das Flair amerikanischer Städte einfach schwer zu ersetzen. Ändern lässt sich daran aber nichts, sodass wir uns einfach mit den Gegebenheiten (eine Rolleiflex haben schließlich auch die wenigsten!) zufriedengeben sollten. Oder wir schauen uns einfach immer wieder die grandiosen Bilder von Miss Maier an.

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September 3, 1954. New York, NYvia

August 1960. Chicago, ILvia

In meinen Augen haben die einzelnen Fotografien wirklich immer das gewisse Etwas. Sie dokumentieren schamlos, sind hervorragend im Bildausschnitt, voller Witz… schaut es euch einfach selbst an (von hier stammen auch alle Fotos), denn mit diesen sechs Bildern lässt sich ein so umfangreiches Werk schwer beschreiben.

Die „neue“ Nikon EM

Auch wenn die Nikon EM generell nicht die neuste Kamera ist, befindet sie sich erst seit einigen Wochen in meinem Besitz.
Ziemlich günstig in der Bucht gekauft, sollte sie eigentlich nur als Zweitkamera neben meiner Nikon FM ihr Dasein fristen. Da meine FM allerdings Probleme mit light leaks hat, fungiert nun die EM als Hauptkamera was das analoge Fotografieren angeht. Die Kamera hat für mich im Moment nichtsdestotrotz auch einige Vorteile. Zum Einen keine light leaks und zum Anderen kann man mit ihr auch schneller fotografieren, da die Kamera zum normalen Fotografieren nur einen Automatikmodus besitzt, durch welchen man nicht die Belichtungszeit einstellen muss (gut für Leute, die manchmal zu faul oder zu ungeduldig sind). Somit kann man sich nur auf das Fokussieren und die Blendeneinstellungen konzentrieren. Dies hat aber den Nachteil, dass man manchmal etwas eingeschränkt ist, was die Helligkeit der Bilder angeht. Des weiteren gibt es noch eine feste Belichtungszeit (1/90), die man nutzen kann, wenn die Batterie alle ist. Wenn es dunkel ist, wäre auch noch ein Bulb-Modus nutzbar. Ich selbst habe ihn allerdings selbst noch nicht benutzt.
Jedenfalls habe ich bis jetzt zwei Filme verschossen und bin generell mit der Kamera sehr zufrieden.
Für Einsteiger ist sie meiner Meinung nach sehr empfehlenswert, da sie zum einen sehr günstig ersteigert werden kann (meine habe ich für knappe zehn Euro bekommen) und weil es recht einfach ist, mit ihr zu fotografieren.